Herzlich willkommen auf der Homepage des Würzburger Ombudsrates!

Wir sind eine Anlaufstelle für Würzburger Bürgerinnen und Bürger, die sich durch Handeln, Duldung oder Unterlassung jeglicher Art, sei es durch juristische wie natürliche Privatpersonen, bzw. durch Träger der öffentlichen Gewalt oder durch Vereinigungen, die sich ganz oder überwiegend in der öffentlichen Hand befinden, in ihrer Menschenwürde diskriminiert fühlen.

Der Würzburger Ombudsrat nimmt die ihm zugetragenen Fälle auf, dokumentiert sie und versucht, durch Beratung, Gespräch und Vermittlung von Hilfeangeboten Lösungen für die Betroffenen zu finden. Ein Mal pro Jahr berichten wir über unsere Arbeit im Stadtrat, stehen darüber hinaus aber regelmäßig mit dem Oberbürgermeister, der städtischen Verwaltung und den Mitgliedern des Stadtrats in Kontakt.

Sollten Sie selbst Opfer von Diskriminierung geworden sein, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren! Sie erreichen uns über die Telefonnummer (Netzanrufbeantworter) oder das Kontaktformular rechts auf dieser Seite. Ihre Anfrage wird an alle Mitglieder des Ombudsrates weitergeleitet.

22.04.2016 Veranstaltungseinladung „Niemand hat das Recht zu gehorchen“

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Wir möchten Sie und Euch auf zwei Veranstaltungen hinweisen, die uns sehr am Herzen liegen.

Im letzten Jahr waren wir als Bündnis maßgeblich daran beteiligt, die Zivilgesellschaft in Würzburg in den Tagen vom 14.-16.03. in ihrem Protest gegen Rechtsextremisten zu unterstützen.
Ob Wügida oder inzwischen verbotene Kameradschaften: Sie wollten den 16.03.2015 in Würzburg für ihre Hetze missbrauchen und Hass sähen.
Es ist ihnen nicht gelungen.
Die Würzburger Zivilgesellschaft hat eindrucksvoll und in einer großen Bandbreite einmal mehr unsere demokratischen Grundwerte zum Maßstab für unser Zusammenleben gemacht.
Kirchen, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände und nicht zuletzt die vielen Unterstützer*innenorganisationen im Würzburger Bündnis für Zivilcourage standen zusammen und gingen miteinander auf die Straße.

Im Zusammenhang mit diesen Tagen stehen seither auch mehrere Gerichtsverfahren gegen Männer und Frauen, die sich am 15.03.2015 spontan entschlossen hatten, zivilen Ungehorsam zu zeigen.

„Niemand hat das Recht zu gehorchen“ (Hannah Arendt).
Unter dieser Überschrift wollen wir am Freitag, 22.04.2016 darüber ins Gespräch kommen, wie weit zivilgesellschaftliches Engagement gehen muss bzw. gehen darf, um sich der Gefahr in den Weg zu stellen, die von Rechtsextremisten ausgeht. Wie steht es dabei um das Verhältnis zwischen Legitimität und Legalität?

Mit im Gespräch: Mo Asumang, deren Film „Die Arier“ um 17.30 Uhr ebenfalls in Don Bosco zu sehen sein wird.
Die Botschafterin gegen Rassismus der Antidiskriminierungsstelle des Bundes wird am Donnerstag, den 21.04.2016, ein Tag zuvor bereits, im Buchladen „Neuer Weg“ aus ihrem neuen Buch „Mo und die Arier“ lesen.
Sie spricht darin über Rassismus in ihrem Leben und ihre Erfahrungen „allein unter Rassisten und Neonazis“.

Ihr direkter Kontakt:
0321 213 605 71
(Netzanrufbeantworter)

Ihre Nachricht wird an alle Mitglieder des Sprecherrats / Ombudsrats weitergeleitet.

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